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Apples Karten zeigen weitere Städte in 3D

 - Vom Centre Georges Pompidou bis zu Notre-DameVom Centre Georges Pompidou bis zu Notre-Dame

Apples Karten zeigen weitere Städte in 3D

Apple hat mit seinem neuen Karten-App im iPhone und iPad zuerst wenig Erfolg gehabt. Die ersten Karten waren von unterschiedlicher Qualität, in manchen Gegenden gut, in anderen ungenau oder falsch. Google hatte einen mehrjährigen Vorsprung, deren erste Karten waren ein technisches Experiment und nicht für die Praxis geeignet - vor dem iPhone gab es auch keine praktische Anwendung.
Apple hat Schälte und Watschen bekommen und mit viel Druck nachgebessert.
Die Karten wurden laufend verbessert und ergänzt. Nach einigen Monaten und einem neuen verantwortlichen Chef gibt es kaum mehr Grund zur Beschwerde.

Apples Parade-Ansicht der Städte "Flyover" mit 3D Gebäuden wurde nun wieder um neue Städte erweitert.

Paris hat eine erkennbaren Eiffelturm, Notre Dame, Montmartre und das Moulin Rouge, aber auch die Höchhäuser von La Defense und dem Grand Arche.

Nur Städte, deren Gebäude einzeln in 3D berechnet werden, sehen in der Perspektive realstisch aus.

Apple hat viele US Städte in 3D fertig, sehenswert sind u.a. New York, Chicago, San Franzisco - wie auch in der Realität. Auch in Europa, Kanada und Australien sind viele Hauptstädte schon in 3D mit Gebäuden und Sehenswürdigkeiten überfliegbar: Barcelona, Berlin, Birmingham, Calgary, Dublin, Glasgow, Köln, Kopenhagen, London, Lyon, Madrid, Mailand, Manchester, Melbourne, Montreal, Munich, Paris, Rom, Sydney, Stockholm, Toronto, Vancouver.

Ohne 3D stehen alle Städte auf welligem Untergrund, aber die Gebäude sind und bleiben flach. Man sieht immer nur das Dach.

In der perspektivischen 3D Ansicht fallen die plattgewalzten Gebäude, und noch mehr die unerkennbaren Sehenswürdigkeiten, unangenehm auf. Berge und Flußtäler sind stimmig, sogar die Niagara-Fälle sind gut erkennbar. Die Brücken sind aber Katastrophen. Und auch alle Türme, Kathedralen, Hochhäuser, Riesenräder, Architektonische Berühmtheiten. Denn die Satelliten-Karten ist auf einen welligen Untergrund gezeichnet, alles was sich vom Untergrund erhebt, ist perspektivisch falsch. Brücken liegen im Fluß wie einmal unsere Reichsbrücke. Google hatte vor Jahren das selbe Problem, dort sind die Brücken nun gerade zwischen den Ufern, und der Fluß wellt sich bergauf und bergab.
Die einzige Möglichkeit: alle erhobenen Gebäude werden in 3D über dem Boden eingezeichnet. Das klingt aufwendig, und ist es auch.
Unsere Städte fehlen noch
Auch bei uns sind Wien, Salzburg, Graz mit guten Satellitenaufnahmen dargestellt, von oben sehen sie gut aus, in 3D aber sehr schräg. Das ist verwunderlich, denn...
Die 3D Ansichten werden von einer schwedischen Firma gemacht, die Apple gekauft hat: C3.
C3 hat Technik des Militär-Konzerns Saab weiterentwickelt, überfliegt die Städte mehrmals mit Flugzeugen im Tiefflug und nimmt sie mit Spezialkameras aus mehreren Winkeln auf. Aus den genauen Aufnahmewinkeln werden die Gebäudeansichten ausgerechnet und die 3D Modelle berechnet. Bisherige Kartensysteme (Google) mußten die 3D Koordinaten der Gebäude einzeln mit menschlicher Unterstützung berechnen. C3 muß angeblich nur 2% der Daten von einem Menschen korrigieren lassen.
www.applegazette.com/apple-inc/how-apple-creates-3d-flyover-maps/
Applegazette.com hat recherchiert, und herausgefunden, daß C3 vor der Übernahme durch Apple schon weitere europäische Städte berechnet hatte: Florenz, Helsinki, Oslo, Prag, Venedig, Wien.
www.applegazette.com/iphone hese-cities-should-be-3d-flyover-but-theyre-not/
Außer Wien wären noch mehrere attraktive Publikumsmagnete fertig gewesen: Venedig und Prag.
Ob diese Städte aus technischen, rechtlichen oder anderen Gründen (noch) nicht in 3D dargestellt werden, ist nicht bekannt. Apple hat ja schon lange die Richtlinie, über ungelegte Eier nicht gackern zu wollen.

Wenn man mit iOS 6 und einem modernen iPhone eine Stadt besucht, in 3D schaltet und die Ansicht vergrößert, ändert sich das 3D Symbol links unten in ein Gebäude/Wolkenkratzer-Symbol. Dann hat der Ort nicht nur einen welligen Untergrund, sondern auch erhabene Bauwerke.
Marcus Kabele
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